{"id":169,"date":"2013-08-26T13:08:21","date_gmt":"2013-08-26T11:08:21","guid":{"rendered":"https:\/\/metzkausen.de\/?page_id=169"},"modified":"2013-09-02T10:34:35","modified_gmt":"2013-09-02T08:34:35","slug":"denkmal-wilhelmshoehe","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/metzkausen.de\/?page_id=169","title":{"rendered":"Denkmal Wilhelmsh\u00f6he"},"content":{"rendered":"<p>Gedenkst\u00e4tte Wilhelmsh\u00f6he<\/p>\n<p>Vom Kriegerdenkmal zum Mahnmal f\u00fcr V\u00f6lkerverst\u00e4ndigung<\/p>\n<p>Von Dr. Petrus Bockem\u00fchl<\/p>\n<p>Im Ortsteil Metzkausen im Bereich Kibbenheide, wenige Schritte s\u00fcdlich der Hasseler Stra\u00dfe, erhebt sich die \u201eWilhelmsh\u00f6he\u201c. Dort ist eine Gedenkst\u00e4tte (Podest und Stele) angelegt, die fr\u00fcher allgemein als \u201eKriegerdenkmal\u201c bezeichnet wurde; auch heute ist diese Bezeichnung gelegentlich noch zu lesen. Wie auf einer Informationstafel des B\u00fcrgervereins Metzkausen erl\u00e4utert, wird die Anlage heutzutage als Erinnerungsst\u00e4tte f\u00fcr die Gefallenen und Opfer des Krieges 1870\/71 und der beiden Weltkriege sowie als Mahnung zur Vers\u00f6hnung und V\u00f6lkerverst\u00e4ndigung verstanden. Unter diesem Motto stehen auch die Gedenkveranstaltungen, die anl\u00e4sslich des Volkstrauertages dort stattfinden. Doch dies war nicht immer so. Wer die Entstehungsgeschichte und die Fr\u00fchzeit des Kriegerdenkmals Wilhelmsh\u00f6he erkundet, der st\u00f6\u00dft auf einen Geist, der mehr mit Militarismus und deutscher \u00dcberheblichkeit zu tun hatte als mit Vers\u00f6hnung und V\u00f6lkerverst\u00e4ndigung. Zugleich erschlie\u00dft dieses Thema eine Reihe von interessanten Verbindungen zu heimatgeschichtlichen Vorg\u00e4ngen und zeitgeschichtlichen Ereignissen.<\/p>\n<p>Der Name Wilhelmsh\u00f6he leitet sich her von dem preu\u00dfischen K\u00f6nig Wilhelm I., der ab 1871 gleichzeitig auch deutscher Kaiser war (\u201eder mit dem Bart\u201c). Unter seiner Herrschaft und seinem Oberbefehl f\u00fchrte Preu\u00dfen 1870\/71 zusammen mit anderen verb\u00fcndeten deutschen Staaten den siegreichen Krieg gegen Frankreich. Im Anschluss an diesen Krieg wurde das Kriegerdenkmal als Gemeinschaftsprojekt der B\u00fcrgermeistereien Hubbelrath und Mettmann auf der Kibbenheide errichtet. Der Krieg war ausgebrochen aufgrund einer gezielten Provokation des preu\u00dfischen Ministerpr\u00e4sidenten Otto von Bismarck.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/metzkausen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/bismarck.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-170\" alt=\"bismarck\" src=\"https:\/\/metzkausen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/bismarck-224x300.jpg\" width=\"224\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/metzkausen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/bismarck-224x300.jpg 224w, https:\/\/metzkausen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/bismarck-300x400.jpg 300w, https:\/\/metzkausen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/bismarck-202x270.jpg 202w, https:\/\/metzkausen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/bismarck.jpg 330w\" sizes=\"auto, (max-width: 224px) 100vw, 224px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Schon seit Jahrhunderten betrachteten sich die Franzosen und die meisten Staaten Deutschlands, vor allem Preu\u00dfen, als \u201eErbfeinde\u201c und hatten zahlreiche Kriege gegeneinander gef\u00fchrt. Bismarck erhoffte sich von einem neuerlichen Krieg, dass die anderen deutschen Staaten sich Preu\u00dfen anschlie\u00dfen w\u00fcrden und der gemeinsame Waffengang gegen den Erbfeind eine Einigung Deutschlands unter F\u00fchrung Preu\u00dfens bef\u00f6rdern w\u00fcrde. Die Gelegenheit f\u00fcr eine Provokation Frankreichs kam, als K\u00f6nig Wilhelm I. im Juli 1870 auf der Kurpromenade von Bad Ems mit dem franz\u00f6sischen Botschafter Graf Benedetti ein kurzes politisches Gespr\u00e4ch gef\u00fchrt hatte. Den Bericht hier\u00fcber (\u201eEmser Depesche\u201c) \u00e4nderte Bismarck so ab, dass der Eindruck entstand, der K\u00f6nig habe den Botschafter in undiplomatischer Form br\u00fcskiert. Bismarck spekulierte darauf, dass nationalistische Kr\u00e4fte in Frankreich dies nicht hinnehmen und den franz\u00f6sischen Kaiser Napoleon III. zu einer Kriegserkl\u00e4rung dr\u00e4ngen w\u00fcrden. Bismarcks Rechnung ging auf, denn genauso kam es. Der Krieg, der auf diese absurde Weise vom Zaun gebrochen wurde, sollte auf deutscher Seite fast 45000 und auf franz\u00f6sischer Seite fast 140000 Todesopfer fordern.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/metzkausen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/wilhelm1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-171\" alt=\"wilhelm1\" src=\"https:\/\/metzkausen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/wilhelm1-224x300.jpg\" width=\"224\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/metzkausen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/wilhelm1-224x300.jpg 224w, https:\/\/metzkausen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/wilhelm1-765x1024.jpg 765w, https:\/\/metzkausen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/wilhelm1-300x401.jpg 300w, https:\/\/metzkausen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/wilhelm1-201x270.jpg 201w, https:\/\/metzkausen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/wilhelm1.jpg 773w\" sizes=\"auto, (max-width: 224px) 100vw, 224px\" \/><\/a><br \/>\nAber die Kriegsbegeisterung in der deutschen Bev\u00f6lkerung war riesengro\u00df, auch in Mettmann. Wenn Nachrichten \u00fcber Siege der deutschen Truppen hier eintrafen, kam es zu patriotischen Kundgebungen in der \u00d6ffentlichkeit. So berichtete das Mettmanner Kreisblatt am 7. September 1870 \u2013 nach dem Sieg in der Schlacht von Sedan \u2013 \u00fcber \u201eunbeschreiblichen Jubel\u201c in der Stadt, Glockengel\u00e4ut und B\u00f6llersch\u00fcsse. Am Abend zog ein Fackelzug durch die Stra\u00dfen, an dem sich \u201es\u00e4mtliche Vereine und auch die Landbev\u00f6lkerung in sehr gro\u00dfer Zahl betheiligten\u201c. Vor dem Rathaus \u201efeierte B\u00fcrgermeister Koennecke in begeisterter Rede die gro\u00dfen Dinge, die gro\u00dfen Thaten und die siegreichen Erfolge, welche unser greiser Heldenk\u00f6nig &#8211; gemeint war der 73-j\u00e4hrige Wilhelm I. \u2212 mit seiner unvergleichlichen deutschen Armee errungen\u201c. Die Menge begleitete die Rede \u201ein heller Begeisterung in ausgebrachten Hochs\u201c. Schulkinder zogen mit Fahnen durch die Stadt und sangen die \u201eWacht am Rhein\u201c. Als die deutschen Truppen vor Paris standen, wurde im Dezember 1870 ein Komitee der Mettmanner Vereine gebildet, das die bevorstehenden Siegesfeiern im Einzelnen organisierte. Das Mettmanner Kreisblatt ver\u00f6ffentlichte am 10. Dezember 1870 das Programm: Glockengel\u00e4ut, 25 Kanonensch\u00fcsse, Fackelzug mit Musikchor, Schulkindern und zehn Vereinen, Anstimmen der Hymne \u201eHeil dir im Siegerkranz\u201c vor dem Haus des Landrats, vor dem Rathaus schlie\u00dflich der Choral \u201eNun danket alle Gott\u201c und \u201eDie Wacht am Rhein\u201c.<\/p>\n<p>Dies war der Geist, in dem im Sommer 1871 \u2013 nach dem Sieg \u00fcber Frankreich und dem Friedensschluss \u2013 in Hubbelrath beschlossen wurde, auf der Kibbenheide ein Kriegerdenkmal \u2013 auch f\u00fcr die Mettmanner Kriegsteilnehmer &#8211; zu errichten. Der preu\u00dfische K\u00f6nig wurde um Erlaubnis gebeten, dass die Anh\u00f6he \u201eWilhelmsh\u00f6he\u201c genannt werden d\u00fcrfe. Ein Geheimer Kabinettsrat setzte \u201eim Allerh\u00f6chsten Auftrage die Unterzeichner der Immediat-Eingabe\u201c von der Genehmigung in Kenntnis und schrieb weiter: \u201e \u2026 kann ich es mir nicht versagen hinzuzuf\u00fcgen, da\u00df seine Majest\u00e4t \u00fcber das brave und tapfere Verhalten von Mettmanns S\u00f6hnen, welche w\u00e4hrend des letzten Krieges in`s Feld gezogen, sich besonders anerkennend zu \u00e4u\u00dfern geruht haben.\u201c Das Denkmal wurde am 2. September 1872 \u2013 genau zwei Jahre nach der Schlacht von Sedan &#8211; feierlich enth\u00fcllt. Die Stele enth\u00e4lt eine Inschrift, die den damals herrschenden patriotischen Geist erkennen l\u00e4sst: \u201eUnserm siegreichen K\u00f6nige dem deutschen Kaiser Wilhelm I und unserm tapfern Heere zur Erinnerung an die ruhmvolle Vertheidigung unseres Vaterlandes gegen die Franzosen in den Jahren 1870\/71 in Dankbarkeit gewidmet und errichtet von patriotischen Bewohnern der B\u00fcrgermeistereien Mettmann und Hubbelrath 1872\u201c. Auf der Stele sind die Namen von 23 Gefallenen des Krieges 1870\/71 verzeichnet, 16 aus Mettmann und 7 aus Hubbelrath. Schlie\u00dflich sind die Namen von sechs Orten eingraviert, an denen im Krieg wichtige, f\u00fcr Preu\u00dfen siegreiche Schlachten ausgefochten wurden.<\/p>\n<p>Im Jahr 1895 feierte Deutschland das 25-Jahres-Jubil\u00e4um der entscheidenden Schlacht im Krieg 1870\/71, der Schlacht von Sedan. Aus diesem Anlass brachte die Mettmanner Zeitung am 2. September 1895 eine mehrseitige Sonderausgabe heraus. In dieser Sonderausgabe wird zwar das Kriegerdenkmal auf der Wilhelmsh\u00f6he nicht ausdr\u00fccklich thematisiert, doch es wird sehr deutlich, in welchem Geist man zu dieser Zeit auf den Krieg zur\u00fcckblickte und wie man folglich damals auch ein Kriegerdenkmal verstand. Die Sonderausgabe beginnt mit einem Gedicht von Emanuel Geibel aus dem Jahr 1870. Die zweite Strophe lautet:<br \/>\n\u201eEs zog von Westen der Unhold aus,<br \/>\nsein Reich zu festen in Sturm und Graus.<br \/>\nMit allen M\u00e4chten der H\u00f6ll` im Bund<br \/>\nDie Welt zu knechten, das schwur sein Mund.<br \/>\nFurchtbar dr\u00e4ute der Erbfeind.\u201c<br \/>\nHeute fragt man sich unwillk\u00fcrlich, wie diese Verse zu den Vorg\u00e4ngen um die \u201eEmser Depesche\u201c passen. Drei Strophen sp\u00e4ter jubelt der Dichter dann:<br \/>\n\u201eDa hub die Wage des Weltgerichts<br \/>\nAm dritten Tage der Herr des Lichts<br \/>\nUnd warf den Drachen vom g\u00fcld`nen Stuhl<br \/>\nMit Donnerkrachen hinab zum Pfuhl.<br \/>\nEhre sei Gott in der H\u00f6he!\u201c<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus enth\u00e4lt die Zeitung eine Vielzahl der Parolen, die man \u00fcblicherweise mit penetrantem deutsch-nationalem Pathos in Verbindung bringt: \u201eLieb Vaterland, magst ruhig sein, fest steht und treu die Wacht am Rhein! Es braust ein Ruf wie Donnerhall, wie Schwertgeklirr und Wogenprall! Heil Dir im Siegerkranz! Heil Kaiser Dir! Ans Vaterland, ans teure schlie\u00df dich an! Deutschland, Deutschland \u00fcber alles!\u201c Kronprinz Friedrich, der 99-Tage-Kaiser des Jahres 1888, der im Krieg 1870\/71 eine wichtige Rolle als Heerf\u00fchrer gespielt hatte, wird hier \u201eFriedrich der Edle\u201c genannt \u2013 eine Bezeichnung, die bei seri\u00f6sen Historikern sonst nicht zu finden ist.<br \/>\nBesonders peinlich wirken heute die Passagen, in denen der milit\u00e4rische Sieg in der Schlacht auf das Eingreifen Gottes zur\u00fcckgef\u00fchrt wird: \u201cGott war mit uns, ihm allein die Ehre! Nun danket alle Gott!\u201c<\/p>\n<p>Den gr\u00f6\u00dften Teil der Sonderausgabe der Mettmanner Zeitung nimmt eine heroische, bis in kleine Einzelheiten gehende Beschreibung der Schlacht von Sedan ein. Die meisten dieser Einzelheiten sind f\u00fcr den heutigen Leser weniger interessant. Nur eine Begebenheit sei hier wiedergegeben: Der franz\u00f6sische Kaiser Napoleon III., der mit seinen Truppen in Sedan eingeschlossen war, versuchte, sich als Bauer verkleidet aus dem Staub zu machen. Dieser Versuch missgl\u00fcckte, und Napoleon sah sich gezwungen, sich in einem pers\u00f6nlichen Brief an den preu\u00dfischen K\u00f6nig Wilhelm zu ergeben. In diesem Brief kleidete er den missgl\u00fcckten Fluchtversuch in die Worte: \u201eDa es mir nicht verg\u00f6nnt ist, an der Spitze meiner Armee zu sterben \u2026\u201c In seiner Antwort w\u00e4hlte K\u00f6nig Wilhelm die Anrede \u201eMein Herr Bruder!\u201c und als Gru\u00df: \u201eIch bin Ew. Majest\u00e4t guter Bruder, Wilhelm\u201c. Anschlie\u00dfend brachte er den franz\u00f6sischen Verwandten bis zum Ende des Krieges in einem Schloss in Kassel standesgem\u00e4\u00df unter.<\/p>\n<p>1898 wurde auf die Stele des Kriegerdenkmals eine bronzene B\u00fcste des (1888 verstorbenen) \u201eHeldenkaisers\u201c Wilhelm I. aufgesetzt. Die Finanzierung war durch eine Spendensammlung erm\u00f6glicht worden. \u00dcber die feierliche Enth\u00fcllung am 11. Juni berichtete die D\u00fcsseldorfer Zeitung ausf\u00fchrlich am 16. Juni 1898: Die B\u00fcste \u201ein doppelter Lebensgr\u00f6\u00dfe\u201c sei \u201ein tadelloser Weise hergestellt und zweifellos als ein Kunstwerk zu bezeichnen\u201c. B\u00fcrgermeister Fricke (Hubbelrath) hielt eine patriotische \u201eEnth\u00fcllungsrede\u201c, der Vorsitzende des Veteranenvereins ehrte die \u201egefallenen Kameraden in schlichter, darum aber umso ergreifenderen Weise\u201c. Anschlie\u00dfend zog die Versammlung in ein Festzelt und wurde mit Musik, Kindergesang und weiteren patriotischen Ansprachen traktiert. In diesem Zeitungsbericht wurde sogar das Sitzfleisch der Zecher patriotisch \u00fcberh\u00f6ht, und zwar mit der Formulierung: \u201e \u2026 und haben die Festteilnehmer nach alter deutscher Sitte fest und lange gesessen.\u201c Der Bericht schlie\u00dft mit einem Beispiel schleimiger Hofberichterstattung: \u201eDass die Enth\u00fcllung gerade an dem Tage stattgefunden hat, an welchem weiland Se. Majest\u00e4t Kaiser Wilhelm I. vor 69 Jahren zur Ehe geschritten ist, mag als ein besonderes Merkzeichen gelten.\u201c<\/p>\n<p>Die bronzene B\u00fcste des \u201eHeldenkaisers\u201c ist dem Denkmal irgendwann im Lauf der folgenden Jahrzehnte abbanden gekommen, vermutlich in der Schmelze einer deutschen R\u00fcstungsfabrik.<\/p>\n<p>Mit dem 2. Weltkrieg war die Zeit vorbei f\u00fcr Hymnen auf glorreiche Siege und f\u00fcr s\u00e4belklirrenden Patriotismus. Nun verbanden sich mit der Erinnerung an zur\u00fcckliegende Kriege andere Gedanken. Sie kommen zum Ausdruck in der Inschrift, die auf der Vorderseite des Denkmals angebracht wurde:<\/p>\n<p>DEN TOTEN DER KRIEGE UND DEN OPFERN VON TERROR UND GEWALT ZUM GED\u00c4CHTNIS DER NACHWELT UND DEN LEBENDEN ZUR MAHNUNG<\/p>\n<p>Aus den \u201eErbfeinden\u201c, die so viele Kriege gegeneinander gef\u00fchrt hatten, sind verb\u00fcndete und schlie\u00dflich befreundete Nationen geworden. Der Geist, der urspr\u00fcnglich \u00fcber der Gedenkst\u00e4tte Wilhelmsh\u00f6he lag, ist uns heute fremd. Das ist ein echter Fortschritt, der fr\u00fcher unvorstellbar erschien. Aber es ist auch interessant und wichtig, die Vergangenheit gelegentlich in Erinnerung zu rufen.<\/p>\n<p>Danksagung:<br \/>\nDie Anregung zu diesem Artikel verdanke ich unserem Heimatfreund Hermann Josef Hannewald. Er hat auch die zitierten Dokumente im Stadtarchiv recherchiert und mir Kopien zur Verf\u00fcgung gestellt. Herzlichen Dank!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gedenkst\u00e4tte Wilhelmsh\u00f6he Vom Kriegerdenkmal zum Mahnmal f\u00fcr V\u00f6lkerverst\u00e4ndigung Von Dr. Petrus Bockem\u00fchl Im Ortsteil Metzkausen im Bereich Kibbenheide, wenige Schritte s\u00fcdlich der Hasseler Stra\u00dfe, erhebt sich die \u201eWilhelmsh\u00f6he\u201c. Dort ist eine Gedenkst\u00e4tte (Podest und Stele) angelegt, die fr\u00fcher allgemein als \u201eKriegerdenkmal\u201c bezeichnet wurde; auch heute ist diese Bezeichnung gelegentlich noch zu lesen. 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