Dorfschule

Ut minner Schuoltied (von Maria Schäfer)

“Mein Gott!” Wat han ech dat döck jehout, wenn ech van minner Schuoltied vertaul. Sie konen nit bejriepen, dat vam iescht en, bös tem achten Schuoljohr alles en einem Klassenzemmer wor. Dobe’i mackten us dat jarnix ut, wir haut völl jeliert.

Ein ieschten Schuoljohr woren wir met fouf Blagen. Twei We´iter on dre´i Jonges. Ein twedden Johr mer noch met vier Blagen. Eine Jong wor selten jebliewen. Die Johren jungen vorbei, bös dat dann die twei Jonges op et Jümnasium koumen. Aff foufftes Schuoljohr woren et Liesbeth on ech ein Schoulklass.

Ut allen Ecken koumen se te Fuot noh us Hassler Schuol. Wir Hassler harden ja ke´ine wiede Weg. Awer die vam Hower Hüssken Köttelsiepen, Karschettschen, Meisenborg, Bendhusen, Stübben- on Peckhus, Laubach, Liedchen an da löschen all die van denn Burehäff. Ech sag öch, dat worden Weg. Alles ohne Schuolbus, alles te Fuot.

Ern Wengter wor et en der Klass emmer lecker warm. Medden en der Klass stung ne huoge, ronge, ieserne Owen met en lange Piep. Wenn de voll Holt an Kohlen war, bollerten he le’is vör sech Penn. An beddste Sidden stungen die Schuolbängk. Die en der Eck soten, woren die schletsten, die owenahn, die besten SchüeIer. Ech han alle Plätz dorchjemackt. An denn Wäng, töschen denn vier Fenster, hungen nette Beider van der Natur. Dem Lehrer sinn Polt stung wat hüger, dorret he alles öwerblecken kon. Dann woren do noch twei jruote Wangdtafeln, en Rechenmaschinn, ne Kast met Büeker an Hefte on ne Ständer met L.angdkaaten für de Jeojraphie.

Schriewen, lesen, sengen an Jeojraphie hat ech am liewsten. Rechnen don ech hütt noch nit jen. Wegen rechnen han ech se och wat jeschlufft jekregen. Döck maut ech zur Übung fouffzeg oder honget mol affschriewen. Dat wor langwe’ileg. Do kräg ech se liewer jeschlufft, dann hat ech et henger mech.

Om Schuolhoff stungen vier jruoce aule Linden. Die soch rn’r schon van wiedem. Dat woren schüene Böum. En der melde vam Hoff wor en Pomp met leckerem klorem Water. Dann noch Reck an Barren tern turnen. Twei Plomsklos för Jonges on Wei´ter. Dann die Wohnung vam Lehrer met jruotem Jaden. Ein Suomer dorften wir mols plöcken hälpen van Knoscheln an Wimmelter. Dat wor emmer en Utze’ichnong. Te’iescht sorgten wir ens för de e´igene Buck.

Met denn Opsätz wor dat son Saak. Te’iescht nohmen wir dat Thema dorch. We dobe’i oppaßten, war juod dran. Wir stungen me’idtens wie Ooß am Berg. Dat passierten mech och met dem Thema „Arbeit”. „Was ist Arbeit?” Trotzdem ech Tehus völl Arbeed soch an mauten och selwer völl arbe’iden, kon ech dem Lehrer nit sagen, wat Arbeed es. Während ech noch öwerleiden, wat wahl Arbeed es, kräg ech en Uhrfieg an mauten honget mol affschriewern: „Jede geregelte Tätigkeit, die einen Nutzen bringt, ist Arbeit.” Ass ech em die Strofarbe’it vörze’igten, seiten he: „Ich hoffe, daß du das nicht mehr vergißt!”

Ech han et fit verjeten an et mols minn Kenger vertault. Nu, ass us We’itschen su tien – elf Johr wor, wud dat selwe Thema wi´eder dorchjenohmen. De Lehrer frogten: „Was ist Arbeit?” User Kle´in zeigten ass enziges op an rasselten denn Satz „Jede geregelte Tätigkeit, die einen Nutzen bringt, ist Arbeit”, ronjer. De Lehrer wor platt an frogten, woher et dat woßten. „Ja”, seiten us Schnäbbelken, „das hat uns unsere Mutter erzählt. Sie hat damals eine Ohrfeige bekommen, weil sie es nicht wußte. Außerdem mußte sie den Satz 100 mal abschreiben.”

.,Seht ihr Kinder”, seiten de Lehrer för de Blagen, „Ohrfeige und 100 mal abschreiben, ist damals nicht umsonst gewesen. Tochter Gerhild weiß noch heute den Satz: Jede geregelte Tätigkeit, die einen Nutzen bringen, nennt man Arbeit.” Ens mauten wir mal ne Opsatz schriewen: „Der Frühling”. Ech hat minne juode Dag an schriew fast tien Sidden. Ass wir die Hefte widderkrägen, seiten de Lehrer för mech.„ An deiner Stelle hätte ich das Dutzend vollgemacht. Was hast du dir dabei gedacht? Wenn das nun alle tun! In der Kürze liegt die Würze. Denke demnächst da dran!” De nächste Opsatz wor knapp en halwe Sidd lang. Do kräg ech se jeschlurft. Wie m’r et mackt es et verkieht.

San E’inklassschuol hät ach sinn Juodes. Wemmer ens nit wat bejriep, oder m’r war an dem Dag jrad krank, wenn wat Nöües dorchjenohmen wud, dann paßten wir op, wenn se dat en denn ongeren Klassen dorchnohmen. „Aha, su jung dat – nu kon nix mieh passieren op dösem Jebiet.

Met der Tinte hat ech och emmer Striet. leh rn’r rechteg ant schriewen koum, woren schon Tintenklexe em Heft. Die rahmten de Lehrer emmer met ruoder Tinte en. Da kaum ech ens op denn dummen Jedangken, ut denn Klexe Bluomen, Blättsches, Sönnekes oder Männekes te molen. Such jarnit su schleit ut, seit ech. De Lehrer deiten dat nit on ech kräg se jeschlufft an mauten et nöü schriewen.
1932 em. Fröühjohr, koumen wir twei Weiter em achten Schuoljohr rat. Met us och de Jong, de su döck setten bliew. „Mit den besten Wünschen für das spätere Leben!” Wir twei We´iter haden jo Jlöck, Bat wir denn Krieg äwerstangen, de siewen Johr späder durch janz Europa rasten. Awer de Jong, de met us ut der Schuol koum, wuden enjetrocken an es em Osten jefallen. Allerdengs, de eine Jong, de su ault wor wie wir, de vam Jümnasium, wuden och enjetrocken, ass he et Abitur jemackt hat. He es ass Offizier em Westen jefallen. Süch, off m’r domm oder kluk es, et kömmt alles wie et kuomen mot.

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Lieblingsort Metzkausen

Herr Sänger vom Bürgerverein Metzkausen im Interview von Hier und Heute vom 12.09.2017 zum Beitrag...

Jetzt sind wir 900! Der Bürgerverein Metzkausen wächst weiter

900Das jährliche Kindergartenfest, die neue Streuobstwiese im Comberg-Park, der Einsatz für den Stadtteil – Jessica Kinzler hatte schon lange damit geliebäugelt, Mitglied im Bürgerverein Metzkausen zu werden. Beim Stammtisch zum Thema Kaffee Anfang August war es dann soweit. Jessica Kinzler unterschrieb die Anmeldung und wurde das 900. Mitglied! Klaus Sänger, der 1. Vorsitzende des Bürgervereins Metzkausen, begrüßte das neue Mitglied mit ihren Töchtern Sophie und Luise persönlich: „Wir freuen uns, dass Metzkausen für so viele junge Familien attraktiv ist“, sagte Klaus Sänger und überreichte eine große Blühpflanze für den heimischen Garten. „Es ist wichtig, dass wir uns gerade für die kommenden Generationen für den Erhalt der Natur und für Angebote für die ganze Familie einsetzen“, betonte Sänger. Jessica Kinzler ist in Metzkausen aufgewachsen und ging zum Jura-Studium nach Münster. Schließlich zog es die gesamte Familie zurück in die alte Heimat. Der Bürgerverein organisiert zahlreiche Aktivitäten und setzt sich für die Belange der Einwohner ein. Neben dem monatlichen Stammtisch gehören der Kampf gegen Graffiti, die Pflege von Spielplätzen sowie der Erhalt des Denkmals Wilhelmshöhe zu den fortlaufenden Aufgaben. Übrigens: Im Mai 2016 konnte das 850. Mitglied begrüßt werden. Vor rund vier Jahren, im Juni 2012, zählte der Bürgerverein noch 450 Mitglieder.

Kindergartenfest des Bürgervereins war ein voller Erfolg!

Bürgerverein Kindergartenfest 2016 1045Aktion des Bürgervereins Metzkausen   Großes Kinderfest in Metzkausen Zum fünften Mal hat der Bürgerverein Metzkausen alle Kindergartenkinder und ihre Familien zu einem Fest eingeladen. Auf dem Pausenhof der Astrid-Lindgren-Schule wurde gemeinsamen gespielt, getobt und Neues entdeckt. Rennautos, Eierlaufen, Waldschule oder Riesenrutsche – das Kinderfest des Bürgervereins Metzkausen bot erneut Attraktionen für jeden Geschmack und jede Altersklasse. Bei bestem Wetter trafen sich rund 300 Familien mit jungen Kindern auf dem Schulhof der Astrid-Lindgren-Schule. Weil dieser inzwischen nicht mehr ausreicht, wurde erstmals auch der Pausehof der angrenzenden Sprachheilschule genutzt. Unterstützt wurde der Bürgerverein durch zahlreiche Partner und Sponsoren. So gehörten zwei Feuerwehrautos zu den Attraktionen. Das eine war eine 7 Meter hohe, aufblasbare Rutsche in Form eines Feuerwehrautos. Die Riesenrutsche diente auch als Hüpfburg. Das andere gehörte zur Freiwlligen Feuerwehr Metzkausen, die gleichzeitig auch Würstchen briet. Die Jüngsten drehten auf dem Bobbycar eine Runde auf einem Hindernis-Parkours. Die etwas Älteren griffen zur Fernsteuerung der Miniflitzer der  RC-Freunde Alt-Erkrath. Diese hatten eine komplette Rennstrecke aufgebaut. In der fahrbaren Waldschule konnte man mit eigenen Händen erfahren, wie sich das Fell eines Rehs oder eines Marders anfühlt, verschiedene Baumrinden erkunden oder einen präparierten Wildschwein-Frischling streicheln. Großer Beliebtheit erfreuten sich auch die Traktorfahrten im Anhänger. Projekthunde hatte zahlreiche Brettspiele in der XXL-Version aufgebaut. Dank zahlreicher Sponsoren gab es für alle Kinder bei der Tombola wieder einen Preise. Die persönliche Einladung an die Kinder des Ortsteils enthielt ein kostenloses Los. Wer beim Ballon-Weitflug-Wettbewerb Eintrittskarten gewonnen hat, wird sich in einigen Wochen zeigen. „Wir bedanken uns bei den vielen Helfern, die das Fest für die jungen Familien in Metzkausen möglich gemacht haben“, sagte Klaus Sänger, der 1. Vorsitzende des Bürgervereins Metzkausen, „es ist erfreulich, dass wir so viele Kinder und junge Familien in Metzkausen haben. Dafür lohnt sich der Einsatz jedes Jahr.“

Bürgerverein begrüßt das 850. Mitglied

650Die Pflanzaktion für die neue Obstwiese im Comberg-Park im April gab den Ausschlag: Ulrike Krüger wohnt schön länger in Metzkausen. Jetzt ist sie zusammen mit ihrem Lebensgefährten Cedomir Nikolic dem Bürgerverein beigetreten, weil ihr der Comberg-Park am Herzen liegt und sie das Engagement des Bürgervereins Metzkausen weiter unterstützen möchte. Mit der Anmeldung wurde Ulrike Krüger das 850. Mitglied! Klaus Sänger, der 1. Vorsitzende des Bürgervereins Metzkausen, begrüßte die neuen Mitglieder persönlich an der neuen Obstwiese und gratulierte mit einem Blumenstrauß. Dabei berichtete Ulrike Krüger, dass sie sich seinerzeit auch deshalb für Metzkausen entschieden hatte, weil sie bei der Besichtigung im Comberg-Park Nachbarn traf und mit ihnen ins Gespräch kam. „Gemeinsame Treffpunkte sind wichtig für den Zusammenhalt“, betonte Klaus Sänger, „Orte wie der Comberg-Park verbinden die Generationen. Deshalb setzt sich der Bürgerverein so entschieden dafür ein, dass er nach den Umbauten durch Parkbänke, beleuchtete Wege, Obstbäume, Spielgelegenheiten und eine attraktive Gestaltung für alle Einwohner wieder zum Anziehungspunkt wird.“ Der Bürgerverein organisiert zahlreiche Aktivitäten und setzt sich für die Belange der Einwohner ein. Am 11. Juni veranstaltet er – wie jedes Jahr – ein Fest für die vielen Kindergartenkinder in Metzkausen. Neben dem monatlichen Stammtisch gehören der Kampf gegen Graffiti, die Pflege von Spielplätzen sowie der Erhalt des Denkmals Wilhelmshöhe zu den fortlaufenden Aufgaben. Übrigens: Im April 2015 konnte das 750. Mitglied begrüßt werden. Vor rund fünf Jahren, im März 2011, zählte der Bürgerverein noch 350 Mitglieder.

Information des Bürgervereins Metzkausen

vorstand_BVAuf der jährlichen Mitgliederversammlung des Bürgervereins Metzkausen e.V. am Dienstag, den 1. März 2016, wurde das aktuelle Vorstandsteam um die beiden Vorsitzenden Klaus Sänger und Alfons Rogowski jeweils einstimmig im Amt bestätigt.





Die Mitgliederversammlung wählte in den Vorstand:
  • Klaus Sänger (1. Vorsitzender)
  • Alfons Rogowski (2. Vorsitzender)
  • Anette Regenhardt (1. Kassenwartin)
  • Wolfgang Kinzel (2. Kassenwart)
  • Dr. Jörg Siekmöller (1. Schriftführer)
  • Gregor Neumann (2. Schriftführer)
Als gewählte Beisitzer:
  • Ursula Knöpfel
  • Dr. Elisabeth Niklas
  • Hans-Joachim Bamme
  • Hans-Werner Leonhardt
Auf eigenen Wunsch ist Dr. Joachim Herrmann unter großem Bedauern der Kollegen aus dem Vorstand ausgeschieden. Er unterstützt den Bürgerverein jedoch als Verantwortlicher für das Denkmal Wilhelmshöhe weiterhin. Neu wurde Wolfgang Kinzel von den Mitgliedern als 2. Kassenwart und Kulturbeauftragter in den Vorstand gewählt. Die Hauptversammlung stimmte der aktualisierten Satzung zu, die auf Hinweis des Finanzamtes den geltenden Vorschriften angepasst wurde. Außerdem hat der Bürgerverein das Thema Datenschutz in der Satzung verankert. Die Mitglieder beschlossen der Erhöhung der Beiträge um 2,50 Euro pro Jahr ab 2017. Mit einem Jahresbeitrag von 7,50 Euro für Einzelpersonen und 10,00 Euro für Paare ist der Bürgerverein Metzkausen weiterhin sehr günstig. Der Bürgerverein hatte am 1. März 2016 insgesamt 829 Mitglieder.

Aktion Sauberes Mettmann

AktionSauberesME  Bürgerverein Metzkausen: Zu unserem Aufruf zur Aktion Sauberes Mettmann sind zahlreiche Mitglieder erschienen, die jüngste Maria war 3 Monate alt und die älteste Teilnehmerin Frau Wilde war 87 Jahre alt. Der Gartenmeister Moritz Briem hat die Beete ehrenamtlich mit seinen Maschinen vorgearbeitet und das Grün gemäht. Alle Helfer hatten alle Hände voll zu tun. Einige haben Müll gesammelt, es wurde sogar ein Autoreifen gefunden. Andere haben das Unkraut auf den Verkehrsinseln um den Kreisverkehr entfernt. 3 Mitglieder haben zwischendurch Brombeeren am Gehweg an den Teichen geschnitten, damit man sich nicht mehr verletzen kann. Es wurden ca. 4000 Blumenzwiebeln in Verkehrsinseln und weiter angelegte Beete gepflanzt. Diese Aktion dauerte 2 Stunden und danach wurde sich gemeinschaftlich mit den gesponserten belegten Brötchen der Metzgerei Kluke gestärkt. Alle Groß und Klein hatten Ihren Spaß bei der Arbeit. Diese Aktion war ein Erfolg und im Frühjahr werden wir uns alle daran erfreuen können.